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Früh an später Denken – Bereits in jungen Jahren altersgerecht Bauen

Wir Deutschen werden immer älter. Immer mehr Menschen wünschen sich so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können. Wer rechtzeitig ein paar bauliche Maßnahmen vornimmt, kann sich den Traum vom Alt-Werden im eigenen Haus erfüllen. Barrierefreies Bauen ist mehr als nur ein Trend!

Der demografische Wandel hat Deutschland fest im Griff. Jeder dritte wird im Jahr 2060 über 65 Jahre alt sein und die Lebenserwartung wird auf rund 80 Jahre gestiegen sein, so schätzt die Bundesregierung es in ihrem aktuellen Demografiebericht. Viele Deutsche wünschen sich in den eigenen vier Wänden alt zu werden, aber die notwendige Mobilität lässt in den meisten Fällen peu à peu nach. „Spätestens wenn das Treppensteigen beschwerlich wird, ist es an der Zeit, das Haus seinem Alter entsprechend anzupassen und Barrieren zu entfernen“, sagt Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus, Deutschlands führender Massivhausbauer.

Jeder vierte über 50-Jährige hat sich laut einer aktuellen Emnid-Umfrage bereits mit dem Thema altersgerechtes Umbauen beschäftigt. Aber laut Kuratorium für Deutsche Altenhilfe sind gerade einmal 1 Prozent aller Wohnungen in Deutschland seniorenfreundlich.

Wer sein Haus fit für die Zukunft machen möchte oder auf der Suche nach einem Alterssitz ist, der sollte folgendes beachten:

  • Sämtliche Türen sollten breit genug sein für Rollstuhl oder Rollator

  • Keine Bodenschwellen bei Haus- oder Balkontüren

  • Die Arbeitsflächen in der Küche sowie Unterschränke können in der Höhe verstellt werden und Unterschränke auch entfernt, damit ein Bewohner im Rollstuhl unter die Arbeitsfläche fahren kann

  • Das Bad ist mit bodengleicher Dusche und an der Wand befestigten Sitzen oder mit einer Badewanne mit niedrigem Einstieg ausgestattet. Außerdem sollten Haltegriffe im Bad und WC angebracht sein.

  • Im Treppenhaus sind auf beiden Seiten Handläufe vorhanden, eventuell ist sogar ein Treppenlift installiert

  • Es wird ein rutschfester Bodenbelag verwendet.

  • Im Idealfall lassen sich Türen elektrisch öffnen und Fenstergriffe sind vom Rollstuhl aus erreichbar.

Heutzutage ist es natürlich auch möglich die Wohnung elektronisch so auszurüsten, dass Senioren gut mit Pflegepersonal und Familienangehörigen vernetzt sind und die Haustechnik, also Heizung, Türöffner, Beleuchtung und Jalousien, aus der Ferne steuern können. Inzwischen kann dies über sensorgesteuerte Technik oder via Smartphone oder Tablet-PC leicht umgesetzt werden.

Wer denkt mit dem Thema Barrierefreiheit muss man sich erst  mit 50 Plus beschäftigen, liegt falsch. „Ein Haus ist ein Platz, an dem sich die Besitzer in den nächsten Jahrzehnten wohlfühlen möchte,“ sagt Jürgen Dawo. Im Idealfall ist das Haus also wandelbar und relativ leicht an verschiedene Lebenssituationen anzupassen. Wer frühzeitig ans Alter denkt und beim Hausbau auf viele Barrieren verzichtet, spart später viel Ärger. Dies beginnt bei der Wahl des Haustyps. So ist ein Bungalow beliebt, weil er den Komfort der eigenen vier Wände auf einer Ebene bietet. Wenn gleich beim Bau Barrierefreiheit in die Planung miteinbezogen wird, müssen Extrakosten von rund 1 Prozent der Baukosten mit einkalkuliert werden. Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt sind viele einzelne Maßnahmen noch möglich, die sich in einem Kostenrahmen von 1000 bis 3000 Euro bewegen.